Speeddown-Seifenkisten-Gruppe

Seit dem Jahr 2018 gehört die Abteilung Speeddown Seifenkisten zum umfangreichen Repertoire unseres Vereins. Mit Familie Schlageter zog  "Prominenz" in den Rennstall, denn die drei Geschwister sind langjährige und international erfolgreiche Speeddown-Fahrer. Seit dem Frühsommer 2020 trainiert eine Jugendgruppe regelmäßig und macht sehr gute Fortschritte.

Schnelle Rennen und gemeinsame Erlebnisse

Seifenkistenfahren war schon immer der Traum von Jungs und Mädchen: alleine eine abgesperrte Strecke mit einem „Auto“ herunterfahren – da bleibt im Ziel nur ein breites Grinsen. Dieser Faszination gehen Menschen seit über hundert Jahren nach. Im Vordergrund steht der Spaß am Fahren und die Geselligkeit: ein Renntag ist immer auch ein Familientag.

Unser Team besteht im Moment aus zwei Gruppen. 

Bei den "Einsteigern" fahren Tim Zähringer, Finn und Luis Gutmann eifrig im Training und haben großen Spaß dabei.

Bei den "Könnern" fahren Felix, Hannes und Maria Schlageter. Das Team ist mittlerweile sehr erfahren und konnte schon viele Erfolge erzielen. Zu den Highlights gehören Deutsche Meistertitel, der 3. Platz bei einer Europameisterschaft in einer Jugendklasse und 2 mal der „Titel“ der  schnellsten Frau Europas.

 

 

Es gibt mittlerweile verschiedene Verbände und Fahrzeugklassen. Beim Speeddown gibt es grundlegende Vorschriften für den Bau einer Kiste. Der Rest bleibt der Fantasie, den technischen Möglichkeiten und dem Geldbeutel überlassen. Die ein- und zweitägigen Rennen werden in 40 – 700 km Entfernung ausgetragen. Jährlich finden eine Deutsche Meisterschaft und eine Europameisterschaft statt. Aber auch kleinere Rennen mit niedrigeren Geschwindigkeiten stehen auf dem Programm.

 

Speeddown-Fahrer fahren Seifenkisten der besonderen Art. Diese Kisten können über 100km/h auf abgesicherten Rennstrecken erzielen. Grundlage ist bei den Fortgeschrittenen ein Stahlrohrrahmen mit Überrollbügel, die Fahrwerke sind gedämpft, die Bremsanlage besteht aus zwei Bremskreisen mit hydraulisch angesteuerten Scheibenbremsen und die Karosserie ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Für den Einstieg gibt es auch einfachere Varianten.

 

Speeddown-Rennen finden in ganz Europa statt. Bei uns in Deutschland werden die Speeddown-Rennklassen oft mit den einfacheren Seifenkisten kombiniert. Es gibt auch Rennen mit Gleichmäßigkeitswertungen. Meistens werden aber drei Rennläufe gefahren von denen die zwei schnellsten zur Gesamtzeit addiert werden. Die Saison geht von April bis Oktober, im Winter wird geschraubt, getestet und organisiert.

Matthias Schlageter

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